| Simone Behnke |
Roman: FEDERSPIEL
Als sich Elaine Salms und Thoralf Hansens
Wege auf einer mittelalterlichen Burg in Thüringen kreuzen, treffen zwei
völlig verschiedene Welten aufeinander. Sie, eine ehrgeizige Süddeutsche
Reiseredakteurin, die ohne tiefe Gefühle zu investieren nach dem Prinzip:
schneller, höher, weiter durchs Leben rast. Und er, ein distanzierter Norddeutscher
Falkner, der sich zwischen Orient und Okzident lebend, ganz der Leidenschaft seiner
Berufung hingibt und den Freiheitsmythos seiner Greifvögel für sein
eigenes Leben übernommen hat. Ihre unerwartete Begegnung hinterlässt
beiderseits eine seltsame Berührung und erweist sich als schicksalhaft.
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Eine visuelle Einstimmung: Liebe
Eine akustische Einstimmung: Elaines Flug durch die Nacht
Flirt zwischen Thoralf und Elaine
Thoralf in der Welt der Sheiks
Der Schreibstil ist leicht und flüssig! 4. Dezember 2006, Susanne Kasper, LITERATURSCHOCK.de
19. September 2006, Alexandra Klimkeit aus Düsseldorf
30. März 2005, Franz Josef Stanzl Präsident des Deutschen Falknerbundes
23. Februar 2005, Sabine K. aus München
Die Titelheldin entflieht den Käfigen ihrer Welt
- Beziehungen, in denen sie sich unfrei fühlt und einem Beruf, der keine
Zeit für "Leben" lässt - in die Arme eines sensiblen, leidenschaftlichen
und geheimnisvollen Falkners (also eines "Traummannes"). 22. Februar 2005, anonym aus Berlin
17. Februar 2005, Ursula G. Adlerwarte Berlebeck
1. Februar 2005, Manuela R. aus Augsburg
25. Januar 2005, Kathrin D. aus Kalifornien
21. Januar 2005, Patrizia R. aus Berlin
9. Januar 2005, Martina K. aus Lenggries
Neugierig geworden? Sie wollen auch eine Orientalische Nacht?
Viele Legenden ranken sich um den tatsächlichen Beginn der Falknerei in unserer Menschheitsgeschichte. Fakt ist, dass sie die von den heute noch ausgeübten Jagdarten die älteste der Welt ist.
Nachweislich ist die Ausübung der Beizjagd, also die Jagd mit ausgebildeten Greifvögeln, bereits seit über 2000 Jahren bekannt. Da sie anfänglich hauptsächlich der Nahrungs-beschaffung diente, geriet diese Kunst mit Aufkommen der Schusswaffen in Vergessenheit. Heute gibt es weltweit nur noch geschätzte 10.000 praktizierende Falkner. In Deutschland sind es ein paar mehr als 1000. Davon wiederum nur ein einstelliger Prozentsatz, der als Profifalkner tätig ist. Viele berühmte Persönlichkeiten waren im Laufe der Geschichte begeisterte Falkner. Von Dschingis Khan bis zu den japanischen Shogunen. Auch nicht zu vergessen die schillernden indischen Maharadschas. Den größten kulturellen Aufschwung in Europa erlebte diese Jagdkunst ganz sicher durch die heute noch gültige „Bibel“ der Falknerei: „De arte venandi cum avidus“ (Über die Kunst mit Vögeln zu jagen). Kein geringerer als Kaiser Friedrich II. von Hohenstaufen war es, der seiner Zeit damals mit seinen darin niedergeschriebenen Erkenntnissen schon weit voraus zu sein schien.
Während sich viele deutsche Falkner heute melancholisch nach der guten 700 Jahre alten Zeit zurücksehnen, genießt die Falknerei unterdessen unverändert ihre größte gesellschaftliche Anerkennung in den arabischen Staaten (Vereinigte Arabische Emirate, Qatar, Bahrain sowie in Saudi-Arabien).
Überall sieht man in den Emiraten und Sultanaten die Vornehmen dieser Länder in Begleitung ihrer edlen und oftmals ein Vermögen kostenden Falken. Die Falkenjagd ist neben dem Kamelrennen noch die einzige traditionelle, echte Verbindung zum ehemaligen Wüstenleben. Wenngleich die Falknerei schon seit Jahrhunderten als die Leidenschaft der Oberschicht gilt. Heute, in Zeiten des Ölwohlstandes, ist sie noch
immer der Luxussport schlechthin. Denn diese Kunst zu
beherrschen, steht als ein Symbol für Macht, Reichtum und gesellschaftlichem
Rang. Sheikh Zayed ließ eine stets auf das Modernste ausgestattete Falkenklinik errichten. Jeder Falkenbesitzer kann in dieser Klinik seinen gefiederten Freund unentgeltlich behandeln lassen. Des weiteren gibt es ein ungeschriebenes Gesetz, dass ein Reisender, der einen Falken bei sich führt, diesen kostenlos mit in jedes Hotelzimmer nehmen darf. Alles nur Erdenkliche wird dafür getan, dass die Kunst der Falknerei stets als Bindeglied zwischen Jahrtausende alter Vergangenheit und zukünftigen Generationen erhalten bleibt. Es ist der Respekt vor dem kulturellen Erbe und der Naturschönheit des Landes, der die Einheimischen darauf achten lässt, dass diese Tradition im Licht der Gegenwart stets am Blühen gehalten wird.
Die Grundidee des vorliegenden Romans ist, ein klassisches Kulturgut der Menschheitsgeschichte in ein neues Licht zu rücken. Die weltweit noch praktizierenden Falkner sind heute eine kleine Minderheit.
Weil die Falknerei nicht mehr ihrem eigentlichen Sinn – der Nahrungsbeschaffung - dient. Doch gerade diese Tatsache ist ja in der Gegenwart das Schöne daran. Es geht um das oft nicht für möglich gehaltene Vertrauen zwischen Mensch und Greifvogel an sich. Wenn sich die wenigen Profis weiterhin in ihrem engsten Umfeld verkriechen, kann es passieren, dass dieser faszinierende Sport eines Tages nicht mehr existiert. Weil wohl möglich in der immer hektischer werdenden Welt und im Modernisierungsprozess übersehen wurde, dieses Handwerk weiterzugeben. Auch wenn der ein oder andere Jungsheikh heute lieber im klimatisierten Allradgeländewagen statt auf dem traditionellen Pferd mit seinem Falken in die Wüste prescht, hat die Faszination dieser Kunst nicht an Kraft verloren. Es wäre eine Bereicherung, wenn die Falknerei weltweit wieder in ein moderneres Licht gerückt werden könnte. Sie ist ein lautloser, anmutiger und sensibler Sport! Der sich dem oftmals übersehenen Reichtum der Naturschätze bedient. Und die Natur nicht – wie es so viele andere Sportarten tun – erst gefügig machen muss. Wer jemals die Gelegenheit hat, einen fliegenden Falken aus der Nähe zu betrachten, der wird den Reiz dieses Sportes verstehen. Neben der potentiellen Gefahr, die das Adrenalin hochkommen lässt, sind es die Kraft, die Anmut und die Eleganz des Falken, die selbst Menschen, die sich bisher nicht für die Fauna interessierten zum Staunen bringen.
Wer kennt sie nicht, die Geschichten aus 1001 Nacht? Die erzählen über ein exotisches Leben in Burgen und Palästen, von Kalifen, Prinzen und Seefahrern?
Umspannt von einem mystischen Netz voll glitzernder Schönheit? Gestalten wie Sheherazade nehmen unsere Gedanken mit zu wilden Abenteuern in weite Wüsten, an menschenleere Strände, die einem Paradies gleichen. Führen uns durch verwunschene Täler hin zu einem Ort, den wir bekanntlich mit Schlaraffenland bezeichnen. Wer glaubt, dass all das nur in einem vergessenen Buch,
in längst vergangenen Zeiten möglich war, der irrt.
Arabisch ist eine überaus blumige
Sprache. In Wort und Schrift wohlgemerkt. In der Vergangenheit unterhielten sich die Würdenträger bevorzugt in poetischer Form über so wichtige Themen wie Friedensabsichten, Karawanenwege oder die beabsichtigte Vermählung ihrer Kinder. Die Beduinenlyrik, meist in der grandiosen Weite der größten Sandwüste entstanden, quillt förmlich über vor großen Gefühlen und hingebungsvoller Leidenschaft.
CD Tipp: „New Oriental" from The R.E.G. Projekt Claude Challe und seinen drei jungen Talenten gelingt auf diesem Album eine gefühlsstarke Symbiose zwischen Orient und Okzident. Titel: Harem
(1,6 MB) Klicken Sie die rechte Maustaste, um den Titel zu speichern.
So, wie die arabische Sprache von Theatralik
durchzogen ist, so ist es auch das Verhalten der Emiratis und Omanis. Die arabischen
Ausdrucksformen sind von überbordendem Temperament geprägt. Wenn eine
Gruppe von Männern auf der Straße wild gestikuliert und unbeherrscht
miteinander redet, bedeutet das nicht, dass gleich ein Kleinkrieg ausbrechen wird.
Ganz anders verhält es sich mit dem Blickkontakt. Hier bevorzugen die Einheimischen einen langen, intensiven Augenblick. Und da einen bekanntlich nichts so sehr aus der Fassung bringt wie solche Momente, gehört eine gehörige Portion Selbstsicherheit dazu, diesen Blicken Stand zu halten. Viele junge Frauen werden dem Gast in der modernen arabischen
Welt noch immer mit einem Blick aus sündhaft schwarzummalten Augen hinter
einer Gesichtsmaske, einer Burqa, begegnen. Und das, obwohl das Tragen
keineswegs, wie noch mancherorts in der westlichen Welt angenommen, Pflicht ist.
Heute verleiht ihnen eine Burqa mehr Selbstsicherheit und Schutz. Vor
praller Sonne und Sandstürmen einerseits, wie vor allzu anzüglichen
Blicken der multikulturellen Männerwelt andererseits. Außerdem werden
die Burqas zum Kaschieren kleiner Schönheitsmankos individuell handgenäht.
Souvenir Tipp: Fast jeder Europäer
hat bei dem Stichwort „orientalischer Schmuck“ die Üppigkeit
der goldglänzenden Läden und Märkte im Gedächtnis. Doch kaum
jemand weiß, welcher Wertgegenstand der begehrteste der Frauen im Orient
ist. Es ist der SANDUK. Eine echte arabische Schatztruhe aus edelstem
Holz. Fein mit Silber verziert und mit Schlössern gesichert. In ihr bewahrt
die Frau alle ihre geheimen und wirklich wertvollen Dinge auf. Einem jeden Araber
ist es untersagt, jemals den SANDUK seiner Frauen zu öffnen.
Während akustische Reize in der Regel drei Monate in unserem Gedächtnis haften bleiben, tun es Gerüche über Jahre hinweg. Im Oman, speziell in der Landschaft um Salala, steht die Wiege der arabischen Duftkultur.
Die wertvollen Weihrauchbäume liefern auch heute noch das beste Räucherharz der Welt. Die teuersten „Tränen der Götter“, für die pro Kilo mehrere Tausend Dollar bezahlt werden, wird der Gast auf den Märkten, den Souks, allerdings nicht finden. Diese betörend duftenden Harztropfen gehen direkt von der Ernte in die Sheikhpaläste und Harems in ganz Arabien. Faustregel: je weißer und klarer die Farbe der Steine, desto höher ist ihre Qualität! Die schweren Duftwolken umwehen in den Emiraten nicht nur die Frauen. Auch Männer parfümieren üppig ihre eigens am Halsausschnitt angebrachte Duftquaste. Überhaupt wird die gesamte Kleidung nicht nur gereinigt
und gebügelt, sondern stets auch noch einer speziellen Duftbehandlung unterzogen.
Mehrmals täglich heben die Locals ihre Gewänder
zur Auffrischung über einen wohlriechenden Räuchertopf. Kauftipp: auch für westeuropäische
Nasen geeignet ist eine sehr beliebte Aphrodisiaka: Rosenwasser gemischt mit Amber
und Moschus.
DIE arabische Nationalspezialität schlechthin gibt es nicht. Überregionalen Ruhm haben lediglich die Libanesen und Syrer mit ihren Kochkünsten erreicht. Eine Delikatesse betuchter Familien – wenn auch nicht jedermanns Geschmack- ist hingegen warme Kamelmilch mit Ingwer. Kaufen kann der Reisende diese derzeit in Supermärkten. Ein wahres Lebenselixier und zugleich arabischer Hochgenuss
ist der Qahwa. Dieses rabenschwarze, bitterheiße Gebräu ist
Zeichen höchster Gastfreundschaft. Doch sollten Menschen mit ernsthaften
Herzbeschwerden vor seiner Wirkung auf der Hut sein.
Und wer glaubt, diesen arabischen Kaffee zuhause nachkochen zu können, wird vom eigenen Ergebnis schnell enttäuscht werden. Die Zubereitung des edlen Getränks birgt Raffinessen in sich, die sehr viel Fingerspitzengefühl verlangen. Die Temperatur und die individuell auf die Bohnen abgestimmte Länge des Röstvorganges sind außerordentlich entscheidend für einen gelungenen Qahwa. Genußtipp: ausschließlich ohne Milch trinken! Dafür aber mit ein paar Blüten Safran und einem Schuss Rosenwasser. Völlig zu Unrecht von vielen Nichtrauchern verschmäht ist das Schmauchen einer Shisha. Wasserpfeifentabak besitzt die Aromen von Aprikosen, Erdbeeren, Äpfeln oder Pfefferminz. Oftmals wird sogar Honig beigemischt, der von den Einheimischen als homöopathische Medizin angesehen wird. Vielleicht ist es dem Geruch dieser süßen Zutat zu verdanken, dass sich hartnäckig das Vorurteil hält, Wasserpfeife rauchen sei etwas Verbotenes. Untersagt ist lediglich das Inhalieren von Rauschmitteln. Anrauchtipp: mit ruhigen, langen Atemzügen
gelingt das Unterfangen auch ohne einen Hustenanfall zu bekommen.
Der Schönheitssinn der Araber ist weltbekannt. Welche genauen Vorstellungen sie von ihren potentiellen Ehefrauen haben, geht überdeutlich aus ihrer leidenschaftlichen Liebespoesie hervor. So ist die Schönheitspflege der Frauen auch eines der bedeutsamsten Aufgaben in der Gegenwart. Denn ihr wichtigstes Kapital ist ihre körperliche Vollkommenheit. Viel wichtiger als eine berufliche Karriere, die sie gleichberechtigt anstreben können, jedoch für die Gründung einer eigenen Familie keine Bedeutung hat. Arabische Frauen in den Golfemiraten und dem Sultanat Oman zeigen sich meist üppig ausgestattet mit pfundigem Goldschmuck. Auch wenn der europäische Gast vermutet, dass das ein Zeichen der neuzeitlichen Petrodollar sei, muss er sich eines Besseren belehren lassen. Denn seit Jahrhunderten gilt die schwergewichtige Schmuckschatulle als bestmögliche Absicherung der Frauen. Im Gegensatz zu anderen Nationen tragen die Beduinenfrauen ihren Schmuck ständig am Körper und verschließen ihn nicht etwa in einem kugelsicheren Safe. Denn im Falle eines Raubüberfalls galten „beschmückte“ Frauen seit jeher als unantastbar!
Tasttipp: Wer wie die einheimischen
Männer mit einem sehr praktischen weißen Kopftuch zu einer Kameltour
durch die Wüste aufbrechen will, sollte beim Kauf dieser nicht ganz billigen
Gutra auf bewährte Qualität achten.
Einheimische wie Reisende genießen in den Golfemiraten sowie im Oman eine Sicherheit, die man kaum in arabischen Ländern vermuten würde. Sie gehören zu den sichersten touristischen Regionen und zählen zu den reichsten Ländern der Erde. Die Monarchien sind unabhängig und politisch stabil. Weder das Ziel von Extremisten, noch von radikalen Fundamentalisten. Die Scheichs bzw. Sultan Qaboos sind die uneingeschränkten Herrscher der Länder und werden von ihrem Volk sehr verehrt. Es gibt auch keinen Grund für die Einheimischen, eine Abschaffung der Monarchie zu fordern. Denn sie erhalten kostenlose medizinische Versorgung und eine moderne Ausbildung ebenso wie bei der Gründung einer Familie Bauland, ein großzügiges Haus und üppiges Kindergeld. Witwen, Waisen und Behinderte bekommen zudem lebenslange Fürsorge. Auch muss niemand Steuern zahlen.
Wer neugierig darauf ist, mehr über die arabische Kunst der Falknerei zu erfahren, könnte nachfolgende Empfehlungen auf seiner Reise berücksichtigen.
Des weiteren widmen sich verschiedene Museen der Thematik
und auch das Wild Life Center im Emirat Sharjah dürfte von Interesse sein.
Hoteltipp: Al Maha Desert Resort Etwa eine Autostunde von Dubai entfernt, befindet sich eine der außergewöhnlichsten Hoteloasen der Welt. Während Dubais Touristik auf kosmopolitische Ausstrahlung in Strandnähe setzt, ist diese spektakuläre Zeltanlage in der Wüste fest mit den arabischen Kulturtraditionen verwurzelt. Al Maha bildet das Herzstück eines 225 qkm großen Reservats zum Schutze der Wüste. Unter anderem werden für die Gäste des Luxusrefugiums auch Vorführungen mit Jagdfalken veranstaltet.
Der Altmeister der englischen Falknerei, John Mavrogordato, hat einmal gesagt: „One falcon, one wife. Two falcons, no wife.“ Daran erkennt man, wie schnell Falknerei zur Leidenschaft werden kann. Um hinter die erfolgversprechenden Tricks dieses elitären
Sportes zu kommen, bedarf es daher schon einer gehörigen Portion Hartnäckigkeit.
Herzlichen Dank an Seine Hoheit Sheikh Zayed bin Sultan bin Khalifa bin Zayed al-Nahyan al-Bu Falah, dem Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate für sein unbeirrbares Engagement zur Erhaltung der Falknerei. Da nicht nur die Falknerei weltweit, sondern auch verschiedene
Falkenarten vom Aussterben bedroht waren, setzte sich der Präsident mit einer
eigens gegründeten Umweltorganisation dafür ein, dass allen Falken zum
Ende der jährlichen Jagdsaison stets die Freiheit zurückgegeben wird.
Zuvor werden die Greifvögel genauestens auf ihre Kondition hin untersucht.
Durch einen in jeden Vogel implantierten Mikrochip ist es möglich, den Falken
noch jahrelang in seiner freien Wildbahn zu verfolgen und somit diese Ergebnisse
für den Fortbestand ihrer Arten zu nutzen.
Tausend und einen Dank an Baron Nicolaus von Pölnitz! Seit zwei Jahrzehnten züchtet der sehr agile Aristokrat Edelfalken und gilt mit seiner Trainingsmethode als einer der besten Falkenzüchter Europas. Lieber Nico, Ihre verbindliche, direkte und humorvolle
Art hat mir unvergessliche Freuden bereitet. Danke für Ihre Zeit und das
Vertrauen, das Sie mir beim Überlassen Ihrer persönlichen Utensilien
entgegenbrachten. Ich verneige mich ebenfalls vor „meinem Model“ Tara!
Die Falkendame hat sich auf den ersten Blick in mein Herz katapultiert.
Herzlichen Dank an Barbara Berve! Von den Pioniertagen an hat sie die Entwicklung des
Tourismus in der beschriebenen Region tatkräftig begleitet.
Besten Dank an Paul Klima! In wirtschaftlich angespannten Zeiten bewies der entschlossene
Mann den Mut, einen Falkenhof, noch dazu am Ende der Vorführungssaison, aufzubauen.
So etwas tut man nur mit geballter Leidenschaft und unbeirrbarem Glauben an den
Erfolg.
Ein Dankeschön an Herbert Schütz! Kaum vorstellbar, dass jemand aus Liebe zu seinem Beruf jahrelang gegen menschliche Widrigkeiten kämpft und monatelang, bei keineswegs hochsommerlichen Temperaturen, unter freiem Himmel zwischen seinen Falken, Adlern, Mönchsgeiern, Milanen und Bussarden schläft. Der Falkner Herbert Schütz hat es getan. Lieber Herr Schütz, unsere Annäherung war langwierig. Umso herzlicher und offener dann aber unsere überraschende Begegnung, bei der ich Sie einmal live und in Ausübung Ihrer Passion erleben konnte.
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