Aktueller Roman: MITTSOMMERNÄCHTE

Musik: An Aus


„Ich bin Dir vorher nie begegnet, doch habe ich Dich schon lange vermisst.“
Dr. Eckhard Denker, Biologe auf seiner ersten Reise in die Antarktis

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Inhalt

MITTSOMMERNÄCHTE ist eine tiefsinnige Liebesgeschichte zwischen dem Polarforscher Nils Anderson und der Repräsentantin eines Kreuzfahrtveranstalters, Caroline Wegener.

Im Ewigen Eis kommt es zu einer ungewöhnlichen Wette zwischen den beiden. Die Aufgabe, die der Vierzigjährige dabei zu bewältigen hat, fordert eher den Geist als die männliche Muskelkraft heraus. Nils soll Caroline ein außergewöhnliches Menü kredenzen, dessen delikate Zutaten nicht kulinarischer, sondern verbaler Art sind.

Die Geschichte entführt den Leser auf den unberührtesten Kontinent dieser Erde, dessen Pol vor noch nicht einmal hundert Jahren zum ersten Mal von einem Menschen betreten wurde. Die Sichtweise auf das Weltgeschehen, auf all die absurden Kämpfe der Menschen auf den fünf Kontinenten untereinander, bekommen im tiefsten Süden eine neue Wertigkeit.
Niemand, der sich einmal in die Antarktis begeben hat, ist nach seiner Rückkehr in die Zivilisation noch der selbe wie zuvor.


Lesungen

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DINNER ON THE ROCKS (13:41 min, Audio) Start Start Stop Stop

Eine akustische Einstimmung


Leserstimmen

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Faszinierende und zugleich zarte Romanze...von einem unglaublichen Hintergrundwissen über die Antarktis!
Das Buch zeichnet sich durch nahezu fabelhafte Überleitungen aus, die die Aspekte der wissenschaftlichen Hintergründe und die Gefühle...der Charaktere miteinander verknüpfen. Es ist schwer, alle beeindruckenden Aspekte dieses Buches in eine Rezension zu fassen... Umrahmt von einer nicht alltäglichen Liebesgeschichte, die mit vielen Überraschungen für den Leser aufwartet, das ideale Programm für Tage, an denen man lieber zu hause bleibt!

1. Januar 2007, LITERATURSCHOCK.de


So lebt man im Süden der Welt!
Naturphänomene wie die Halos - farbige Bögen um die Sonne -, erkennbar durch schwebende Eiskristalle, berühren in der Einsamkeit. Und Polarlichter, die in geheimnisvollem Grün Effekte des Erdmagnetfelds sichtbar machen, wirken wie Zeichen von anderen Sternen. Vielleicht war es das, was Simone Behnke bewegte, als sie den Roman "Mittsommernächte" (B.-Lübbe, 348 S., 7,95 Euro ) schrieb, der in der Antarktis und der Neumayer-Station spielt. Sie erkannte: "Es kann einem passieren, dass man hier findet, was man nie suchte."

30. September 2006, Hamburger Abendblatt


Sehr geehrte Frau Behnke,
ich habe heute Nachmittag Ihren Roman "MITTSOMMERNÄCHTE" zu Ende gelesen und muss Ihnen sagen, dass es ein wundervolles Buch ist! Es ist deswegen ein wundervolles Buch, weil ich wirklich mitgefühlt habe, wenn etwas Schönes, Atemberaubendes oder aber eben etwas sehr Trauriges geschieht.
Ich würde gerne wissen, ob es denn auch ein Hörbuch von "MITTSOMMERNÄCHTE" gibt?

27. Juli 2006, Alexandra Klimkeit


Kabale und Pinguine
Nach dem gelungenen Debütroman "Federspiel" ...wird erneut der gewagte Spagat zwischen "edler Hausfrauenromanze" für die Frau mit den ersten grauen Strähnen und gut recherchiertem "Infotainment" über das Leben der Forscher am Südpol versucht.
Der interessierte (männliche) Leser findet einen Buch gewordenen femininen erotischen Traum getragen von dem zehrenden Wunsch eigener Besonderheit und Begehrenswertheit, die die (maskulinen) Mitmenschen endlich erkennen und huldigen mögen. Nahezu allegorisch stellt dabei der quälend hinausgezögerte Höhepunkt (war das Vorspiel nicht schon immer ein gravierendes Problem zwischen Mann und Frau?) nicht nur den kleinen orgiastischen Tod, sondern das Ende aller Hoffnungen dar.
Das weibliche Publikum ab Ende 30 mit gut situiertem Welt- und Selbstschmerz findet wieder eine herrliche Projektionsfläche und fliegt mit den gebrochenen Flügeln der Sehnsucht an ferne Gestade unendlicher Lust und Liebe, während der nichts ahnende Gatte frei von allen Grübeleien sanft an ihrer Bettseite schnarcht...

9. Juli 2006, Andreas Nareuisch, Berlin


Hut ab vor Ihrer Rechercheleistung!
Ob die Schilderung des Überlebenstrainings auf einem Gletscher oder aber die fantastische Beschreibung der Einmaligkeiten Ihres gewählten Schauplatzes – die Geschichte überzeugt auf allen Ebenen. Abenteuer, Spannung ...und große Gefühle an einem exklusiven Ort, an dem auch ich schon ein Jahr überwintern konnte. Ihre Geschichte vermochte es, in mir wieder die Gefühle von damals hervor zu locken. Ich habe Ihren Roman sehr gern gelesen – auch wenn Sie mich am Ende traurig und sehr nachdenklich zurück gelassen haben.

13. Juni 2006, Holger Schumann, Koch (auch schon für die Polarforscher in der Antarktis)


Sehr viele Emotionen und Stimmungen...
...und überraschende Wendungen!
Und dies alles als ich dachte, jetzt wird es ein „normaler“ Liebesroman. Es ist Ihnen gut gelungen, die Gefühle zur Natur von Nils und später auch der ja zunächst skeptischen Caroline darzustellen. Seine Beweggründe ... jahrelang in der schönen, aber auch tödlichen Antarktis zu bleiben, sind gut vermittelt. Und die Beschreibung dieser einzigartigen Natur gefällt mir sehr gut.
Und weil ich die Liebe zu diesem Kontinent und vor allem seinen gefiederten Bewohnern teile, fahre ich in den nächsten beiden Wintern wieder dort hin. Es ist eben der bekannte „Antarktische Virus“.

4. Juni 2006, Dr. Eckhard Denker aus Hannover, Antarktiswissenschaftler


...bin total begeistert!
Die letzten Zeilen gerade gelesen und noch immer habe ich die weiße Landschaft vor Augen und meine, die Kälte um mich zu spüren. Ich habe mich nie für die Antarktis interessiert, doch Ihr Roman hat meine Sichtweise geändert. Danke dafür!

11. Mai 2006, Ihre begeisterte Leserin Sabine Remmers aus Hannover


Veranstaltungen

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Neugierig geworden?
Sie wollen etwas mehr als nur eine kulinarische Mittsommernacht?
Dann finden Sie hier weitere Informationen.


Antarktis für die Sinne

„Es kann einem ganz unverhofft passieren, dass man findet, was man nie suchte, an einem Ort, den man zu hassen glaubte, zu einer Zeit, die nicht die richtige zu sein scheint.“
Simone Behnke

 

 


Hören

Die Antarktis gehört niemandem. Oder anders ausgedrückt, sie gehört der gesamten Menschheit. Folglich gibt es auch keine eigene Landessprache.
Noch ist es so, dass nie mehr als einhundert Touristen gleichzeitig das Festland (eis) betreten dürfen. Und dann auch möglichst die Ruhe bewahrend.

Denn die Antarktis ist mehr als jeder andere Kontinent ein Ort der lautlosen Stille. Kein Motoren-, Straßen- oder Industrielärm stört die Ruhe. Weder die Beschallung eines Radiosenders noch plätschernde Kaufhausmusik werden Reisende dort antreffen. Ein großes Privileg in unserer medien- und werbedurchtränkten Welt. Und zugleich eine große Chance, die Zeit zu nutzen um ausschließlich in sich hinein zu hören, in dieser schwer beschreibbaren Stille.

CD Tipp: „Visible World Jan Garbarek

Der Mann aus dem hohen Norden ist ein Meister der Polmusik. Ob Nord- oder Südpol, Jan Garbarek schafft es, die unvorstellbare Weite dieser besonderen Regionen in entsprechende Klänge zu verwandeln.

Titel: Red wind (1,8 MB) Klicken Sie die rechte Maustaste, um den Titel zu speichern.

 


Sehen

Wer kann sich in einer Großstadt vorstellen, wie es aussieht, wenn die Luft plötzlich eintausend Mal klarer wäre, und somit einen mehrere hundert Kilometer reichenden Blick in die Weite offenbarte? Wohl die wenigstens Menschen.

In der Antarktis ist diese Wunschvorstellung Realität.

Lassen Sie sich doch einmal an einem erhöhten Platz bei einem der Landgänge auf die Knie fallen! Breiten Sie die Arme aus und Sie werden ein Gefühl dafür bekommen, wie winzig klein wir Menschen im Hinblick auf dieses mächtige Naturphänomen sind. Doch ebenso wird der Mensch einen bitteren Beigeschmack spüren. Nämlich den, dass wir uns in den letzten einhundert Jahren zwar beachtlich das Leben erleichtert haben, dabei aber solch grandiose Reinheit vielerorts zerstört haben.

 


Riechen

Die Antarktis ist so gut wie keimfrei. Diese Region ist weder industrie-, noch vegetationsbelastet. Die Luft über der kilometerdicken Eisschicht ist extrem trocken.

Außer dem Guanogeruch der Pinguine wird der Besucher keine fremdartigen Duftwolken ausmachen können. Zur großen Erleichterung noch nicht einmal den potentiellen Schweißgeruch seiner unmittelbaren Reisegesellschaft.

 


Schmecken

Einige Barkeeper der Kreuzfahrtschiffe, die in eisigen Gefilden verkehren, präsentieren ihren Gästen als Spezialdrink „Whisky on the rocks“. Den goldenen Saft auf Eiswürfeln aus Tausende Jahre altem Eis mit Lufteinschlüssen von damals....

Der Glaube besitzt ja schon so mancherorts ungeahnte Kräfte. Und vielleicht hilft er auch beim Genuss dieser Alkoholika, dass sich der Genießer in frühste Abenteurervorzeiten versetzt fühlt.

 


Tasten

Wie berührt man dieses unendlich scheinende Land, in dem unsere kühnsten Vorstellungen von Weite noch weit unter der grandiosen Realität liegen? Der Reisende wird es möglicherweise selbst im antarktischen Hochsommer schnell lernen: selten ohne Handschuhe!
Denn die sehr plötzlich heranziehende Kälte brennt auf der Haut wie falsch gesetzte Akkupunkturnadeln.

bild
lupe

Kaum eine Region ist für den Tourismus so stark reglementiert und wird aufs Schärfste überwacht wie die Antarktis. So ist es weder gestattet auch nur ein Kieselsteinchen, noch eine der nach der Mauser herumliegenden Pinguinfedern als Souvenir mitzunehmen. Was bleibt sind einzig und allein die empfundenen Erinnerungen und höchstens ein paar auf Zelluloid gebannte grandiose Augenblicke.

Vorsicht! Bei tiefen Minusgraden empfiehlt es sich nicht, Metallgegenstände ohne Handschuhe zu berühren. Man klebt leicht fest, was im Extremfall zu Verbrennungen und dem Abriss von Hautfetzen führen kann!!


Tipps für die Reise

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Ein Kontinent, so himmlisch schön und zugleich so höllisch gefährlich. Voll überdimensionaler Naturschönheit und zivilisationsfeindlicher Naturgewalten. Öde, statisch und unerbittlich. Und doch so empfindsam und zerbrechlich. Kurzum: ein Land wie nicht von dieser Welt.

Wer sich einmal bis hinter den südlichen Polarkreis hinunter gewagt hat, wird nach seinem Aufenthalt mit einem geschärften globalen Bewusstsein zurückkehren. Und er wird begreifen, dass die Macht eines Menschen im Angesicht der Naturgewalten wie die einer Ameise zu einem Elefanten mutiert.


Empfehlung

1. Antarktisreisen sind kein preiswertes und kurzweiliges Vergnügen! Und da sich Einige diesen Traum nur ein einziges Mal im Leben erfüllen können, buchen Sie möglichst ein Schiff mit dem Sicherheitszertifikat: „Höchste Eisklasse 1AS (E4)“! Diese Schiffe halten den extremen Bedingungen zwischen Pack- und Treibeis nicht nur stand, sondern bringen ihre Passagiere ebenso sicher in die entlegendsten Gebiete.

2. In die Antarktis zu reisen heißt Horizonterweiterung. Und das nicht nur bei einem Blick über die weiße Wüste. Wer in eine so außergewöhnliche Region reist, möchte in der Regel die komplexen Zusammenhänge im, unter und auf dem Eis verstehen lernen. Wählen Sie deshalb ein Schiff, das Experten als Lektoren begleiten!

3. Was versteht ein Kreuzfahrtpassagier unter erstklassigem Komfort? In der Antarktis nicht nur Spitzenservice und kulinarischen Hochgenuss. Denn das Ziel der höchsten Begierde ist hier die Natur.

Und da die Wetterverhältnisse unberechenbar sind, sollte ein schnelles Ausbooten aller Gäste zu den Zodiaktouren möglich sein. Diese Garantie ist umso größer, als die Anzahl der Gesamtpassagiere 100 nicht wesentlich übersteigt.

Tipp: MS Bremen, die selbsternannte „Entdeckerin mit Sinn fürs Abenteuer“ bietet mit ihrer 4 Sterne Kategorie ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Durch ihren sehr geringen Tiefgang erreicht sie Ziele, bei denen viele andere Kreuzfahrtschiffe passen müssen.

 


Persönliches

„Die wirkliche Landschaft hat hier die Größe,
selbst die gedachte Unmöglichkeit mit einem einzigen Windhauch aus der Welt zu räumen.“
Uwe Kapieske, Leiter der Neumayerstation in der Antarktis 2003

Jedes Jahr kommen noch nicht einmal ein Dutzend Menschen aus unserem Land in die Gunst, in der Antarktis zu überwintern. Dieses Privileg ist nur einer Hand voll Wissenschaftlern vorbehalten. Kein Kreuzfahrttourist kann bisher bis zur dauerhaft besetzten Forschungsstation vordringen.
Ist es nicht erfreulich, dass es noch geheimnisvolle Regionen auf der Erde gibt, die vom Massentourismus verschont geblieben sind?

 


Privat

Herzlichen Dank den ehemaligen Überwinterern der im antarktischen Ekström Schelfeis verborgenen Neumayerstation für die umfangreiche Unterstützung.

Ihre nie mehr zu enden scheinende Begeisterung von dem Kontinent war von der ersten Begegnung an sehr elektrisierend für mich. Nicht nur einmal habe ich Sie um Ihren unerreichbaren Arbeitsort beneidet!


 

Besten Dank dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven.

Ganz speziell dem Übervater der Überwinterer, Herrn Dr. Eberhard Kohlberg gilt an dieser Stelle mein Dank!

Lieber Herr Dr. Kohlberg, wenn doch nur jeder mit einem solchen Leuchten in den Augen über seine Arbeit berichten würde wie Sie! Ihre Schilderungen über die unkomplizierte Hilfsbereitschaft der einzelnen Polarforscher der verschiedenen Nationen untereinander lässt unser Wunschdenken Wirklichkeit werden, dass es irgendwo doch noch eine „bessere“, humanistischere Welt gibt.


 

Herzlichen Dank der Pressereferentin Frau Negar Etminan von Hapag Lloyd Kreuzfahrten in Hamburg für Ihr großes Engagement!

Liebe Frau Etminan, Ihre effektiven Bemühungen rund um das Weihnachtsfest 2003, mir kurzfristig doch noch meine gewünschte Antarktisreise zu ermöglichen, bleiben unvergesslich.


 

Was wäre eine für die meisten Menschen unerreichbare Region ohne die visuellen Eindrücke davon?

Fast alle Antarktisfotos dieser Seite überließ mir freundlicherweise der Wissenschaftler Johannes Kässbohrer zur Projektinspiration.

Und er brachte mich mit seinem fotografischen Talent nicht bloß einmal zum atemlosen Staunen.
Lieber Johannes, so mancher Profifotograf wäre neidisch auf Ihre Motive. Ich persönlich wünschte, dass aus Ihren vielen Hundert Fotos einmal ein Bildband entstehen würde, der vielen Menschen zeigen könnte, wie unverändert schön unser fast unberührter Kontinent tief im Süden noch ist.
Ich danke Ihnen vielmals.




 

 

 


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