| Simone Behnke |
Aktueller Roman: MITTSOMMERNÄCHTE
MITTSOMMERNÄCHTE ist eine tiefsinnige Liebesgeschichte zwischen dem Polarforscher Nils Anderson und der Repräsentantin eines Kreuzfahrtveranstalters, Caroline Wegener. Im Ewigen Eis kommt es zu einer ungewöhnlichen Wette zwischen den beiden. Die Aufgabe, die der Vierzigjährige dabei zu bewältigen hat, fordert eher den Geist als die männliche Muskelkraft heraus. Nils soll Caroline ein außergewöhnliches Menü kredenzen, dessen delikate Zutaten nicht kulinarischer, sondern verbaler Art sind. Die Geschichte entführt den Leser auf den unberührtesten
Kontinent dieser Erde, dessen Pol vor noch nicht einmal hundert Jahren zum ersten
Mal von einem Menschen betreten wurde. Die Sichtweise auf das Weltgeschehen, auf
all die absurden Kämpfe der Menschen auf den fünf Kontinenten untereinander,
bekommen im tiefsten Süden eine neue Wertigkeit.
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Eine akustische Einstimmung
Faszinierende und zugleich zarte Romanze...von einem unglaublichen Hintergrundwissen über die Antarktis! 1. Januar 2007, LITERATURSCHOCK.de
30. September 2006, Hamburger Abendblatt
27. Juli 2006, Alexandra Klimkeit
9. Juli 2006, Andreas Nareuisch, Berlin
13. Juni 2006, Holger Schumann, Koch (auch schon für die Polarforscher in der Antarktis)
Neugierig geworden?
Die Antarktis gehört niemandem.
Oder anders ausgedrückt, sie gehört der gesamten Menschheit. Folglich
gibt es auch keine eigene Landessprache.
Denn die Antarktis ist mehr als jeder andere Kontinent ein Ort der lautlosen Stille. Kein Motoren-, Straßen- oder Industrielärm stört die Ruhe. Weder die Beschallung eines Radiosenders noch plätschernde Kaufhausmusik werden Reisende dort antreffen. Ein großes Privileg in unserer medien- und werbedurchtränkten Welt. Und zugleich eine große Chance, die Zeit zu nutzen um ausschließlich in sich hinein zu hören, in dieser schwer beschreibbaren Stille.
CD Tipp: „Visible World“ Jan Garbarek Der Mann aus dem hohen Norden ist ein Meister der Polmusik. Ob Nord- oder Südpol, Jan Garbarek schafft es, die unvorstellbare Weite dieser besonderen Regionen in entsprechende Klänge zu verwandeln. Titel: Red wind
(1,8 MB) Klicken Sie die rechte Maustaste, um den Titel zu speichern.
Wer kann sich in einer Großstadt vorstellen, wie es aussieht, wenn die Luft plötzlich eintausend Mal klarer wäre, und somit einen mehrere hundert Kilometer reichenden Blick in die Weite offenbarte? Wohl die wenigstens Menschen. In der Antarktis ist diese Wunschvorstellung Realität.
Lassen Sie sich doch einmal an einem erhöhten Platz
bei einem der Landgänge auf die Knie fallen! Breiten Sie die Arme aus und
Sie werden ein Gefühl dafür bekommen, wie winzig klein wir Menschen
im Hinblick auf dieses mächtige Naturphänomen sind. Doch ebenso wird
der Mensch einen bitteren Beigeschmack spüren. Nämlich den, dass wir
uns in den letzten einhundert Jahren zwar beachtlich das Leben erleichtert haben,
dabei aber solch grandiose Reinheit vielerorts zerstört haben.
Die Antarktis ist so gut wie keimfrei. Diese Region ist weder industrie-, noch vegetationsbelastet. Die Luft über der kilometerdicken Eisschicht ist extrem trocken.
Außer dem Guanogeruch der Pinguine wird der Besucher
keine fremdartigen Duftwolken ausmachen können. Zur großen Erleichterung
noch nicht einmal den potentiellen Schweißgeruch seiner unmittelbaren Reisegesellschaft.
Einige Barkeeper der Kreuzfahrtschiffe, die in eisigen Gefilden verkehren, präsentieren ihren Gästen als Spezialdrink „Whisky on the rocks“. Den goldenen Saft auf Eiswürfeln aus Tausende Jahre altem Eis mit Lufteinschlüssen von damals....
Der Glaube besitzt ja schon so mancherorts ungeahnte
Kräfte. Und vielleicht hilft er auch beim Genuss dieser Alkoholika, dass
sich der Genießer in frühste Abenteurervorzeiten versetzt fühlt.
Wie berührt man dieses unendlich
scheinende Land, in dem unsere kühnsten Vorstellungen von Weite noch weit
unter der grandiosen Realität liegen? Der Reisende wird es möglicherweise
selbst im antarktischen Hochsommer schnell lernen: selten ohne Handschuhe!
Kaum eine Region ist für den Tourismus so stark reglementiert und wird aufs Schärfste überwacht wie die Antarktis. So ist es weder gestattet auch nur ein Kieselsteinchen, noch eine der nach der Mauser herumliegenden Pinguinfedern als Souvenir mitzunehmen. Was bleibt sind einzig und allein die empfundenen Erinnerungen und höchstens ein paar auf Zelluloid gebannte grandiose Augenblicke. Vorsicht! Bei tiefen Minusgraden empfiehlt es sich nicht, Metallgegenstände ohne Handschuhe zu berühren. Man klebt leicht fest, was im Extremfall zu Verbrennungen und dem Abriss von Hautfetzen führen kann!!
Ein Kontinent, so himmlisch schön und zugleich so höllisch gefährlich. Voll überdimensionaler Naturschönheit und zivilisationsfeindlicher Naturgewalten. Öde, statisch und unerbittlich. Und doch so empfindsam und zerbrechlich. Kurzum: ein Land wie nicht von dieser Welt.
Wer sich einmal bis hinter den südlichen Polarkreis hinunter gewagt hat, wird nach seinem Aufenthalt mit einem geschärften globalen Bewusstsein zurückkehren. Und er wird begreifen, dass die Macht eines Menschen im Angesicht der Naturgewalten wie die einer Ameise zu einem Elefanten mutiert.
1. Antarktisreisen sind kein preiswertes und kurzweiliges Vergnügen! Und da sich Einige diesen Traum nur ein einziges Mal im Leben erfüllen können, buchen Sie möglichst ein Schiff mit dem Sicherheitszertifikat: „Höchste Eisklasse 1AS (E4)“! Diese Schiffe halten den extremen Bedingungen zwischen Pack- und Treibeis nicht nur stand, sondern bringen ihre Passagiere ebenso sicher in die entlegendsten Gebiete. 2. In die Antarktis zu reisen heißt Horizonterweiterung. Und das nicht nur bei einem Blick über die weiße Wüste. Wer in eine so außergewöhnliche Region reist, möchte in der Regel die komplexen Zusammenhänge im, unter und auf dem Eis verstehen lernen. Wählen Sie deshalb ein Schiff, das Experten als Lektoren begleiten! 3. Was versteht ein Kreuzfahrtpassagier unter erstklassigem Komfort? In der Antarktis nicht nur Spitzenservice und kulinarischen Hochgenuss. Denn das Ziel der höchsten Begierde ist hier die Natur.
Und da die Wetterverhältnisse unberechenbar sind, sollte ein schnelles Ausbooten aller Gäste zu den Zodiaktouren möglich sein. Diese Garantie ist umso größer, als die Anzahl der Gesamtpassagiere 100 nicht wesentlich übersteigt. Tipp: MS Bremen, die selbsternannte „Entdeckerin mit Sinn fürs Abenteuer“ bietet mit ihrer 4 Sterne Kategorie ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Durch ihren sehr geringen Tiefgang erreicht sie Ziele, bei denen viele andere Kreuzfahrtschiffe passen müssen.
„Die wirkliche Landschaft hat hier die Größe,
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Herzlichen Dank den ehemaligen Überwinterern der im antarktischen Ekström Schelfeis verborgenen Neumayerstation für die umfangreiche Unterstützung.
Ihre nie mehr zu enden scheinende Begeisterung von dem Kontinent war von der ersten Begegnung an sehr elektrisierend für mich. Nicht nur einmal habe ich Sie um Ihren unerreichbaren Arbeitsort beneidet!
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Besten Dank dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven.
Ganz speziell dem Übervater der Überwinterer, Herrn Dr. Eberhard Kohlberg gilt an dieser Stelle mein Dank!
Lieber Herr Dr. Kohlberg, wenn doch nur jeder mit einem solchen Leuchten in den Augen über seine Arbeit berichten würde wie Sie! Ihre Schilderungen über die unkomplizierte Hilfsbereitschaft der einzelnen Polarforscher der verschiedenen Nationen untereinander lässt unser Wunschdenken Wirklichkeit werden, dass es irgendwo doch noch eine „bessere“, humanistischere Welt gibt.
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Herzlichen Dank der Pressereferentin Frau Negar Etminan von Hapag Lloyd Kreuzfahrten in Hamburg für Ihr großes Engagement!
Liebe Frau Etminan, Ihre effektiven Bemühungen rund um das Weihnachtsfest 2003, mir kurzfristig doch noch meine gewünschte Antarktisreise zu ermöglichen, bleiben unvergesslich.
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Was wäre eine für die meisten Menschen unerreichbare Region ohne die visuellen Eindrücke davon?
Fast alle Antarktisfotos dieser Seite überließ mir freundlicherweise der Wissenschaftler Johannes Kässbohrer zur Projektinspiration.
Und er brachte mich mit seinem fotografischen Talent
nicht bloß einmal zum atemlosen Staunen.
Lieber Johannes, so mancher Profifotograf wäre neidisch auf Ihre Motive.
Ich persönlich wünschte, dass aus Ihren vielen Hundert Fotos einmal
ein Bildband entstehen würde, der vielen Menschen zeigen könnte, wie
unverändert schön unser fast unberührter Kontinent tief im Süden
noch ist.
Ich danke Ihnen vielmals.
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